
Klassische Massage
Die Klassische Massage, auch unter dem Namen Schwedische Massage bekannt, ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massagetechnik. Ihre heutige Form wurde von dem Schweden Henri Peter Ling entwickelt. Die Klassische Massage kommt besonders bei Beschwerden der Wirbelsäule und Muskulatur zum Einsatz. So kann sie bei Verspannungen und Rückenschmerzen helfen, aber auch bei rheumatischen Beschwerden. Sie hat Einfluss auf den ganzen Körper und die Seele. Die Klassische Massage wird in fünf verschiedene Techniken unterteilt. Man beginnt mit der Effleurage, bei der der Masseur sanft parallel zum Verlauf der Muskelfasern massiert. Es sind Streichungen, die zum Herzen hin führen. Es folgt die Petrissage, ein Schieben und Dehnen der Muskeln. Die Muskeln werden besser durchblutet und Verspannungen werden gelöst. Bei der Friktion werden mit dem Daumen und den Fingerkuppen kreisende Bewegungen in der Tiefenmuskulatur ausgeführt. Knoten im Muskelgewebe werden mit dieser Technik aufgehoben. Beim folgenden Tapotement wird durch leichtes Schlagen und Klopfen die Tiefenmuskulatur durchblutet. Zum Abschluss erzeugt der Masseur ein Muskelzittern, die Vibration. Die Vibration kann bis in die Organe reichen und krampflösend wirken. Doch im Allgemeinen ist diese Massagetechnik, wie die anderen Techniken auch, sehr entspannend.
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