
Hamam
Das Hamam, oder das Türkische Bad, ist vielmehr der Ort, wo die Anwendung stattfindet, als die Anwendung selbst. Es ist ein wichtiger Bestandteil der islamischen Badekultur und somit nach Geschlechtern getrennt, was bedeutet, dass das Hamam entweder getrennte Räumlichkeiten für Männer und Frauen hat oder das Hamam zu verschiedenen Zeiten von Männern und Frauen genutzt wird. Beim Hamam werden die Anwendungen aneinander gereiht, so dass man verschiedene Einrichtungen durchläuft. Zuerst kommt der Hamam-Besucher in einen Raum, wo er sich auf das Göbbek legt, ein beheiztes Podest. Von dort geht es in den Maslakh, den Ruheraum des Hamam. Es folgt das Sogukluk. Es ist 30 – 40° C warm und man unterzieht sich dort einer Bürstenmassage. Von dort geht ins Halvet, ein Dampfbad von 45° C. Nach der Bürstenmassage im Sogukluk folgt hier die Seifenmassage, welche die Haut reinigt. Wechselduschen sorgen für die Durchblutung der Haut. Das Hamam wirkt sich positiv auf das persönliche Wohlbefinden aus. Es regt die Durchblutung der Haut an und kann Muskelverspannungen entgegen. Es wird aber auch zur Schönheitspflege genutzt. Die Männer nutzen es, um sich zu rasieren und die Frauen nutzen das Hamam zu Epilation.
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