
Romische Therme
Die Römische Therme ist die antike römische Badeanlage, die öffentlich und das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum war. Eine Therme konnte es aber auch in privaten Villen und Palästen geben.
Die Römische Therme entwickelte sich aus dem griechischen Vorläufer Balneion und einheimischen Schwitzkuren. Man durchlief nach einem festen Muster verschiedene Räume. Zuerst das Apodyterium, in dem sich entkleidet wurde. Danach ging es in das Caldarium, ein Heißbaderaum mit Wasserbecken. Die Temperatur betrug auf den Flächen an die 50°C, so dass die Badenden Schuhe tragen mussten. Die Wasserbecken befanden sich in Apsiden, Nischen im Heißbaderaum. Die Temperatur des Wassers betrug etwa 40°C. Nach Dem Caldarium ging man ins Tepidarium, ein mild beheizter Raum, in dem man sich länger aufhielt. Zu guter letzt kühlte man sich im Frigidarium ab, der Kaltbaderaum mit kaltem Wasser in den Becken.
In einigen Bädern konnte es noch ein Laconium geben. Das Laconium war ein Schwitzbad mit trockener Hitze, meist noch heißer als das Caldarium.
Frauen badeten übrigens getrennt von den Männern und hatten meist eine Art Bikini an.
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