
Römisch-Irisches Bad
Wie bei der Römischen Therme wird auch das Römisch-Irische Bad nach einem vorgeschriebenen Ablauf durchlaufen. Man durchläuft unterschiedlich temperierte Dampfbäder und Wasserbäder. Dabei erfährt der Badende eine langsame Steigerung bei zwischenzeitlicher Abkühlung.
Als erstes geht man in ein Tepidarium, welches eine Temperatur von etwa 25-35°C hat. Dort bürstet man seine Haut, was die Haut schön durchblutet. Wenn man anfängt zu schwitzen, begibt man sich in einen anderen Raum in dem man richtig anfängt zu schwitzen. In diesem Raum beträgt die Temperatur 40-55°C. Danach kühlt man durch Duschen oder ein Wasserbad ab. Nun beginnt die Ruhephase. Dann begibt man sich wieder in das Tepidarium, worauf das Schwitzbad oder das Dampfbad folgt. Dort ist der Raum voll mit Dampf. Das Atmen wird zum Inhalationsprozess. Die Temperatur liegt unter der einer Sauna, denn hier ist das Öffnen der Poren das Ziel und nicht das Schwitzen. Danach kühlt man sich wieder ab und zuletzt entspannt man sich in der abschließenden Ruhephase. In dieser hüllt man sich in warme Tücher.
Die Bäder dauern je etwa 10 min. und Ziel des ganzen Prozedere sind die Reinigung und Entschlackung der Haut.
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