
Moorbad
Das Moorbad kann man als ein Teil- oder als ein Vollbad genießen. Dafür wird Badetorf in Wasser vermischt. Der Badetorf wird in Mooren abgebaut, weshalb dieses Bad Moorbad heißt.
Hier kommt die heilende und lindernde Wirkung des Moores zum Einsatz. Der Torf fungiert als Wärmespeicher, denn er gibt Wärme langsam an den Körper ab. Dabei sind Moorbäder, deren Wassergehalt höher ist, weniger wirksam als Moorbäder, deren Konsistenz eher an Brei erinnert. Die Konsistenz des Moores sorgt auch dafür, dass die Temperatur von 46° C als nicht so heiß empfunden wird. Bei dieser Temperatur fängt der Körper an zu schwitzen. Es wird ein künstliches Fieber erzeugt, was sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. Die Wärme sorgt zudem dafür, dass sich die Muskeln entspannen und der Stoffwechsel angeregt wird. Des Weiteren hat der Torf Inhaltsstoffe, die Entzündungen hemmen können.
Aus hygienischen Gründen wird der Torf allerdings nur einmal verwendet. Menschen, die Kreislauf- und Herzprobleme haben, sollten auf ein Moorbad verzichten. Genauso Krebspatienten und Schwangere. Menschen mit Arthrose, Rheuma oder Osteoporose kann ein Moorbad gut tun. Das Moorbad ist Teil der Balneologie.
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