
Taditionelle Chinesische Medizin
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine über 2000 Jahre alte Heilkunst, die, wie der Name schon sagt, in China begründet wurde. Den Höhepunkt hatte die TCM in der Ming-Dynastie (1368-1644).
Die TCM basiert auf verschiedenen Texten. Die ältesten sind mind. 2000 Jahre alt und beschreiben eine Pflanzenheilkunde und stellen Diagnose- und Therapieformen, wie die Akupunktur, dar. Eine weitere Schrift ist eine Abhandlung über Kältekrankheiten, die nach unserer Zeitrechnung verfasst wurde. Aus der Zeit der Ming-Dynastie stammen weitere Werke.
Ende des 16. Jahrhunderts beginnt mit der jesuitischen Mission ein reger gegenseitiger Austausch. Die Jesuiten bekommen Posten am kaiserlichen Hof der Quing- Dynastie. Sie sind u. a. Astronomen, Architekten und Mathematiker. Im 19. Jahrhundert erzwangen die westlichen Mächte den Zugang zu den chinesischen Märkten, was dazu führte, dass westliche Technik und Wissenschaft in China eindrang und die TCM in Vergessenheit und sogar in Verruf geriet. Dies änderte sich unter Mao Zedong. Man besann sich auf die traditionelle Medizin vom Land denn dieses riesige Land musste ärztlich versorgt werden. Neue Hochschulen für chinesische Medizin wurden gegründet. Man entdeckte die schon erwähnten alten Schriften wieder und bereitete sie für die moderne Zeit auf.
Zudem entdeckte auch der Westen die TCM. Sie findet unter Anpassung an den Westen ein ezunehmende Anwendung in unseren Breiten und stellt eine wichtige Ergänzung zur westlichen Schulmedizin dar.
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